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Rezension 2022 Rezensionsexemplar

Rezension Stille blutet von Ursula Poznanski

Bildquelle und Klappentext Droemer Knaur Verlag Unbezahlte Werbung Ich bedanke mich bei Droemer Knaur Verlag fĂĽr das Rezensionsexemplar

Die österreichische Autorin Ursula Poznanski gehört zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Autorinnen. Mit ihren JugendbĂĽchern steht sie Jahr fĂĽr Jahr ganz oben auf den Bestsellerlisten, ihre Thriller fĂĽr Erwachsene erfreuen sich ebenso groĂźer Beliebtheit. Ihre bunte und breitgefächerte Leserschaft lässt sich gerne von den Ideen und Wendungen ihrer BĂĽcher ĂĽberraschen, hat Freude an versteckten Details in ihren Romanen und groĂźen SpaĂź am Miträtseln – unabhängig vom Alter.

Mit â€žStille blutet“ bleibt sie dem Schauplatz Wien treu und startet eine neue Spannungs-Reihe, deren Bände ĂĽber eine ebenso schillernde wie zwielichtige Erzähler-Figur verknĂĽpft sind. Wer ist diese geheimnisvolle Stimme aus dem Off, und was sind ihre wahren Absichten?

Wenige Worte machen die aufstrebende Wiener Nachrichtensprecherin Nadine Just über Nacht berühmt: Vor laufender Kamera kündigt sie ihre Ermordung an – zwei Stunden später ist sie tot! Ebenso ergeht es dem Blogger Gunther Marzik nach einer ganz ähnlich lautenden Ankündigung. Während die österreichische Medienwelt kopfsteht, trendet der Hashtag #inkürzetot, Nachahmer-Beiträge und Memes fluten das Netz. Wie soll die junge Ermittlerin Fina Plank im fünfköpfigen Team der Wiener »Mordgruppe« zwischen einer echten Spur, einem schlechten Scherz oder schlichtem Fake unterscheiden? Schließlich rückt Nadines Ex-Freund Tibor Glaser ins Zentrum von Finas Ermittlungen, ein aalglatter Werbefachmann und Weiberheld, der verzweifelt seine Unschuld beteuert. Während sich die Schlinge um Tibors Hals langsam zuzieht, beobachtet von allen unbemerkt ein weiterer Spieler mit Interesse das Geschehen – und bereitet einen raffinierten Schachzug vor …

Meine Meinung

Die Nachrichtensprecherin Nadine Just arbeitet bei dem Privatsender Quick TV. Nicht nur stürzt sie in letzter Sekunde bei ihrem Arbeitsplatz auf, sondern sitzt auch kurze Zeit später unkonzentriert vor laufender Kamera. Aber dennoch sichtlich schockiert, verkuendet Nadine Just ihren eigenen Tod, der sich in Kuerze ereignen wird.

Nicht nur muss jemand den USB-Stick mit den Nachrichten ausgetauscht haben und es fehlt jegliche Spur, die Ermittlerin Fina Plank sowie ihr Team muessen mit Nachdruck an dem Fall arbeiten. Doch durch ihren Kollegen Oliver läuft im Team alles andere als rund. Oliver lässt keine Gelegenheit aus, ihr einen bösen Spruch zu verpassen. Offensichtlich hat er echte Probleme damit, einer Frau unterstellt zu sein, und lässt sie das immer wieder spüren.

Und dann ist da noch das World Wide Web, in dem es seit Tagen nur so brummt. Nachahmer halten es für komisch, ein ähnliches Video wie das von Nadine Just ins Netz zu stellen, Des Weiteren gehen zahlreiche Vermisstenmeldungen ein, von Personen, die lediglich wenige Stunden nicht zuhause waren. Man merkt an allen Ecken und Kanten die Unsicherheit der Bevölkerung. Und dann gibt es ein weiteres Opfer.

Da die Ankündigung des Todes von Nadine Just sehr schnell tatsächlich Realität wird, faellt die junge Frau rasant ihrem Moerder zum Opfer. Hierdurch hat man nicht die Möglichkeit, sie naeher kennenzulernen. Dies geschieht aber durch ihren Exfreund Tibor Glaser. Er verstrickt sich im Laufe der Zeit und durch sein unvorsichtiges Handeln immer mehr in die ganze Story. Von daher ist es nicht wirklich abwegig, dass Tibor als Tatverdaechtiger ins Visier der Polizei geraet, sondern auch Personen im Netz sowie in seinem Umfeld.

Fina Plank ist nicht nur die neue Ermittlerin im Team, sondern hat als Einzige auch Zweifel an der tatsächlichen Schuld von Tibor Glaser. Sie wird zwar durch ihren Kollegen Oliver regelrecht gemobbt, aber durch ihre persönliche Herangehensweise an den Fall wird die Auflösung zu einem Ueberraschungseffekt.

Zur Autorin

Ursula Poznanski wurde 1968 in Wien geboren, wo sie mit ihrer Familie auch heute lebt. Die ehemalige Medizin-Journalistin ist eine der erfolgreichsten Autorinnen deutscher Sprache: Mit ihren JugendbĂĽchern steht sie Jahr fĂĽr Jahr ganz oben auf den Bestsellerlisten, ihre Thriller fĂĽr Erwachsene erfreuen sich ebenso groĂźer Beliebtheit. Quelle Verlag

WERBUNG
Nachfolgende Links kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung:

400 Seiten

ISBN 978-3-426-22689-6

Preis: 16,99 Euro

erschienen bei https://www.droemer-knaur.de

Leseprobe https://www.droemer-knaur.de/buch/ursula-poznanski-stille-blutet-9783426226896

© Cover und Zitatrechte liegen beim Verlag

An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal recht herzlich beim Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares bedanken.

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Rezension 2022 Rezensionsexemplar

Rezension Stille blutet von Ursula Poznanski

Die österreichische Autorin Ursula Poznanski gehört zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Autorinnen. Mit ihren JugendbĂĽchern steht sie Jahr fĂĽr Jahr ganz oben auf den Bestsellerlisten, ihre Thriller fĂĽr Erwachsene erfreuen sich ebenso groĂźer Beliebtheit. Ihre bunte und breitgefächerte Leserschaft lässt sich gerne von den Ideen und Wendungen ihrer BĂĽcher ĂĽberraschen, hat Freude an versteckten Details in ihren Romanen und groĂźen SpaĂź am Miträtseln – unabhängig vom Alter.

Mit â€žStille blutet“ bleibt sie dem Schauplatz Wien treu und startet eine neue Spannungs-Reihe, deren Bände ĂĽber eine ebenso schillernde wie zwielichtige Erzähler-Figur verknĂĽpft sind. Wer ist diese geheimnisvolle Stimme aus dem Off, und was sind ihre wahren Absichten?

Wenige Worte machen die aufstrebende Wiener Nachrichtensprecherin Nadine Just über Nacht berühmt: Vor laufender Kamera kündigt sie ihre Ermordung an – zwei Stunden später ist sie tot! Ebenso ergeht es dem Blogger Gunther Marzik nach einer ganz ähnlich lautenden Ankündigung. Während die österreichische Medienwelt kopfsteht, trendet der Hashtag #inkürzetot, Nachahmer-Beiträge und Memes fluten das Netz. Wie soll die junge Ermittlerin Fina Plank im fünfköpfigen Team der Wiener »Mordgruppe« zwischen einer echten Spur, einem schlechten Scherz oder schlichtem Fake unterscheiden? Schließlich rückt Nadines Ex-Freund Tibor Glaser ins Zentrum von Finas Ermittlungen, ein aalglatter Werbefachmann und Weiberheld, der verzweifelt seine Unschuld beteuert. Während sich die Schlinge um Tibors Hals langsam zuzieht, beobachtet von allen unbemerkt ein weiterer Spieler mit Interesse das Geschehen – und bereitet einen raffinierten Schachzug vor …

Meine Meinung

Die Nachrichtensprecherin Nadine Just arbeitet bei dem Privatsender Quick TV. Nicht nur stürzt sie in letzter Sekunde bei ihrem Arbeitsplatz auf, sondern sitzt auch kurze Zeit später unkonzentriert vor laufender Kamera. Aber dennoch sichtlich schockiert, verkuendet Nadine Just ihren eigenen Tod, der sich in Kuerze ereignen wird.

Nicht nur muss jemand den USB-Stick mit den Nachrichten ausgetauscht haben und es fehlt jegliche Spur, die Ermittlerin Fina Plank sowie ihr Team muessen mit Nachdruck an dem Fall arbeiten. Doch durch ihren Kollegen Oliver läuft im Team alles andere als rund. Oliver lässt keine Gelegenheit aus, ihr einen bösen Spruch zu verpassen. Offensichtlich hat er echte Probleme damit, einer Frau unterstellt zu sein, und lässt sie das immer wieder spüren.

Und dann ist da noch das World Wide Web, in dem es seit Tagen nur so brummt. Nachahmer halten es für komisch, ein ähnliches Video wie das von Nadine Just ins Netz zu stellen, Des Weiteren gehen zahlreiche Vermisstenmeldungen ein, von Personen, die lediglich wenige Stunden nicht zuhause waren. Man merkt an allen Ecken und Kanten die Unsicherheit der Bevölkerung. Und dann gibt es ein weiteres Opfer.

Da die Ankündigung des Todes von Nadine Just sehr schnell tatsächlich Realität wird, faellt die junge Frau rasant ihrem Moerder zum Opfer. Hierdurch hat man nicht die Möglichkeit, sie naeher kennenzulernen. Dies geschieht aber durch ihren Exfreund Tibor Glaser. Er verstrickt sich im Laufe der Zeit und durch sein unvorsichtiges Handeln immer mehr in die ganze Story. Von daher ist es nicht wirklich abwegig, dass Tibor als Tatverdaechtiger ins Visier der Polizei geraet, sondern auch Personen im Netz sowie in seinem Umfeld.

Fina Plank ist nicht nur die neue Ermittlerin im Team, sondern hat als Einzige auch Zweifel an der tatsächlichen Schuld von Tibor Glaser. Sie wird zwar durch ihren Kollegen Oliver regelrecht gemobbt, aber durch ihre persönliche Herangehensweise an den Fall wird die Auflösung zu einem Ueberraschungseffekt.

Zur Autorin

Ursula Poznanski wurde 1968 in Wien geboren, wo sie mit ihrer Familie auch heute lebt. Die ehemalige Medizin-Journalistin ist eine der erfolgreichsten Autorinnen deutscher Sprache: Mit ihren JugendbĂĽchern steht sie Jahr fĂĽr Jahr ganz oben auf den Bestsellerlisten, ihre Thriller fĂĽr Erwachsene erfreuen sich ebenso groĂźer Beliebtheit. Quelle Verlag

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400 Seiten

ISBN 978-3-426-22689-6

Preis: 16,99 Euro

erschienen bei https://www.droemer-knaur.de

Leseprobe https://www.droemer-knaur.de/buch/ursula-poznanski-stille-blutet-9783426226896

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An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal recht herzlich beim Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares bedanken.

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Lesemonat Rezension 2022

Rezension Auris Der Klang des Bösen

Nach den ersten drei Teilen von Auris war ich auf der Klang des Bösen gespannt und wurde angenehm überrascht.

Was sehr fulminant beginnt, setzt sich äußert spannend fort.Was hier in der Handlung geschieht, ist mehr als krass. Die Auflösung ist auch mehr als genial.

Fazit: FĂĽr mich eine sehr gelungene Fortsetzung mit zahlreichen spannenden Momenten. Ich vergebe 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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Rezension 2022

Rezension Im Auge des Zebras von Vincent Kliesch

Kommisarin Olivia Bergmann, vom LKA Berlin, ist die Ermittlerin einiger unglaublichen Entführungs- & Mordfälle. Mehrere Jugendliche werden an verschiedenen Orten in Deutschland entführt & deren Eltern kurz darauf ermordet. Neueste Ermittlungen ergaben, dass die Taten von ein und der selben Person durchgeführt wurden. Wie soll das möglich sein? Um diese Fälle aufklären zu können, bittet Olivia ihren Mentor Severin Boesherz sowie Esther Wardy um deren Unterstützung.

Olivia Holzmann steht mit diesem Fall scheinbar vor einem unlöslich scheinenden Rätsel. Durch die vorherigen Fälle von Severin Boesherz scheint mir dieser sich zu einem Alter Ego von Vincent Kliesch entwickelt zu haben.

Olivia Holzmann wird zwar durch ihren Mentoren Severin Boesherz auf dem Weg ins Ungewisse begleitet, aber scheinbar nicht vollkommen von ihm unterstĂĽtzt. Sie bittet auch Esther Wardy um UnterstĂĽtzung. Kann diese ihr bei den Ermittlungen helfen?

Im Auge des Zebras ist nicht nur ein charakteristischer Thriller von Vincent Kliesch, sondern auch ein ausgezeichneter und fulminanter Auftakt einer neuen Reihe. Im Auge des Zebras besticht durch seinen raffinierten Plot, außergewöhnliche Protagonisten sowie eine Auflösung, mit der man definitiv nicht rechnet.

Ich bedanke mich beim Droemer Knaur Verlag fĂĽr die Bereitstellung des Rezensionsexemplares und beim Sebastian Fitzek Fanshop
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Lesemonat

Rezension Abgetrennt von Michael

https://www.buecherserien.de/michael-tsokos/ Copyright Knaur Verlag

Klappentext: Ominöse Leichenteile tauchen in Kiel auf – ein neuer brisanter Fall fĂĽr Paul Herzfeld, authentisch und atemberaubend spannend erzählt von Michael Tsokos, Deutschlands bekanntesten Rechtsmediziner. In einem privaten medizinischen Lehrinstitut werden Leichenteile beschlagnahmt. Es besteht der Verdacht der illegalen Beschaffung. In der Kieler Rechtsmedizin erkennt Paul Herzfeld auf einem der beschlagnahmten Arme ein auffälliges Nazi Tattoo wieder: eine schwarze Sonne. Der versierte Rechtsmediziner beweist anhand von DNA Untersuchung und Blutprobenvergleich, das er den Mann, zu dem dieser Arm gehört hat, schon einmal seziert hat. Verkauft einer seiner Kollegen etwa Leichenteile? Oder stammen die Körperteile von Mordopfern? Auf der Suche nach Antworten kommt Herzfeld den Schuldigen gefährlich nahe – allen voran einem Mann, der buchstäblich ĂĽber Leichen geht – sodass Herzfelds Leben nur noch an einem seidenen Faden hängt.

  • Verlag Knaur TB
  • Erscheinungsdatum 01.10.2021
  • 14,99 €
  • 336 Seiten
  • ISBN 978-3-426-5244-8
  • Autor Michael Tsokos

Zum Autor: Michael Tsokos, 1967 in Kiel geboren, ist Professor fĂĽr Rechtsmedizin und international anerkannter Experte auf dem Gebiet der Forensik. Seit 2007 leitet er die Berliner Rechtsmedizin. Seine BĂĽcher sind allesamt Bestseller und wurden mit hochkarätiger Besetzung verfilmt. Unter anderen den Thriller Abgeschnitten, das Michael Tsokos mit seinem Freund und Autoren Kollegen Sebastian Fitzek geschrieben hatte. Mit dem Schauspieler Jan Josef Liefers ist Michael Tsokos in der Doku-Reihe „Obduktion“ zu sehen.

Ich war nun sehr auf diesen dritten Teil gespannt. Es ging noch spannender weiter und man erfährt durch Michael Tsokos ungeschönt, wie Rechtsmediziner am Sektionstisch arbeiten und welche Aufgaben für diese in einem Rechtsmedizin Institut anfallen.

Paul Herzfeld ist wieder zurück in der Rechtsmedizin in Kiel. Seine Frau und seine Tochter befinden sich gerade im Urlaub an der Ostsee. Nun werden Leichenteile in einem anderen Institut beschlagnahmt. Paul Herzfeld macht sich auf den Weg nach dem Schuldigen und gerät auch gleich wieder selbst in Gefahr. Und kann er auch seine Verlobte und seine Tochter schützen? Was ist mit seinem ehemaligen Vorgesetzten und Serienmörder Dr. Schneider?

Paul Herzfeld ist immer noch von zurück liegenden Ereignissen angeschlagen. Sein Verhalten ist noch nicht souverän, aber sein Instinkt funktioniert und rettet nicht nur ihn aus brenzligen Situationen. Paul Herzfeld kommt uns menschlich näher, aber wir treffen auch auch einen alt bekannten Widersacher. Wer aber schwache Nerven hat, sollte von den Schilderungen von Michael Tsokos Abstand nehmen. Grundsätzlich empfehle ich aber die Bücher von Michael Tsokos, auch wenn der Schreibstil wie gewohnt schonungslos ist. Abgetrennt startet gleich mit den Lieblingsworten von Michael Tsokos. Der eigene Humor von Michael Tsokos gefällt mir hier wieder durchaus.

Mit diesem Band ist die Paul Herzfeld Trilogie abgeschlossen. Abgeschlagen und Abgefackelt sind auch vom Schreibstil von Michael Tsokos zu empfehlen.

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Leseliste 2021 Lesemonat Rezension

Rezension Playlist von Sebastian Fitzek

Zum Inhalt: Playlist ist keine Fortsetzung der Augensammler und Augenjäger Thriller von Sebastian Fitzek. Es ist nur der dritte Band mit den Protagonisten Alexander Zorbach und Alina Gregoriev. Beide sind die Hauptfiguren in den Augenbüchern. Ohne zuviel verraten zu wollen, es taucht noch ein Widersacher von Alexander Zorbach und Alina Gregoriev in Playlist auf. Man kann aber Playlist lesen, ohne der Augensammler bzw. der Augenjäger zu kennen.

Feline verschwindet eines Tages spurlos auf ihrem Schulweg. Sie ist ein ganz normaler Teenager, die Musik liebt. Wird die Playlist von Feline Alexander Zorbach und Alina Gregoriev helfen, Hinweise zu finden, wo die Teenagerin festgehalten wird?

Zusammen mit dem Buch ist eine CD erschienen, auf der Größen wie Rea Garvey, Silbermond oder Joris vertreten sind. Alle Künstler haben es sich nicht nehmen lassen, für dieses Projekt einen Song beizusteuern. Der Leser kann entscheiden, ob er nur den Thriller lesen möchte oder die Musik hören bzw. beides miteinander kombiniert.

Playlist ist kein typischer Thriller von Sebastian Fitzek. Sebastian Fitzek ist ein Meister der Albträume. Diesmal stürzt er wieder Alexander Zorbach und Alina Gregoriev hinein. Der Schlüssel zu allem ist nicht nur die Playlist von Feline, sondern viele falsche Fährten.Die aber Alexander Zorbach und Alina Gregoriev zu ihrem Leidwesen zu einem alt bekannten Widersacher führt.

So kommt es aber zu einem Showdown, der nicht nur den Widersacher von Alexander Zorbach und Alina Gregoriev entlarvt, sondern auch die Verschlüsselten Inhalte auflösen und zur Befreiung von Feline führen.

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Lesemonat Motto Challenge 2021 Rezension

Novemberblues

https://steffis-buecherhoehle.blogspot.com/p/motto-challenge-2021.html?m=1

Ich bin zur Zeit im Krankenhaus, nichts Schlimmeres, sondern tatsächlich Novemberblues.

Deshalb erscheinen erst demnächst Rezensionen zu den Büchern von Sebastian Fitzek, Doc Caro Holzner und Michael Tsokos

Weitere Rezensionen werden folgen u.a. von Vincent Kliesch.

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Lesemonat

Interview mit Bernd Schwarze, Autor von Mein Wille geschehe

Copyright Droemer Knaur Verlag
Rezension Mein Wille geschehe von Bernd Schwarze

Bernd Schwarze wurde 1961 in Lübeck geboren. Der promovierte evangelische Theologe arbeitet seit über zwanzig Jahren als Pastor in der St. Petri Kirche zu Lübeck. Für sein ausserordentliches Engagement in der Wissensvermittlung kuerte ihn die Universität zu Lübeck zum Ehrenbürger. Als Dozent unterrichtet er Theologie an der Musikhochschule Lübeck, und er veranstaltet Ringvorlesungen gemeinsam mit allen Hochschulen der Hansestadt. Die Idee zu diesem Kirchen-Krimi hat Pastor Bernd Schwarze zusammen mit Sebastian Fitzek entwickelt, mit dem er seit einer Lesung in seiner Kirche befreundet ist.

1.    Wie lange hat die Geschichte zu Mein Wille geschehe in ihnen geschlummert?

Schon viele Jahre, wenn auch anfangs nicht so konkret. Aber wenn man Tag für Tag mit so einzigartigen Kirchenräumen umgeht, wie wir sie in Lübeck haben, dann regt sich da etwas. Denn diese gotischen Kirchen muten irgendwie erhaben an, aber auch ein bisschen spooky. Vor allem, wenn man auch alle Gewölbe und Nebengelasse kennt oder mal eine ganze Nacht allein in so einem Raum verbringt. Irgendwann musste da einmal eine schlimme Geschichte passieren.

2.    Wer oder was hat Sie zum Schreiben bewogen?

Geschrieben habe ich immer schon gern: Songtexte, Gedichte, Weihnachtsgeschichten, philosophische Essays. Die Frage, wer mich zum Krimi-Schrieben bewogen hat, kann ich klar beantworten: Sebastian Fitzek, mit dem ich seit vielen Jahren befreundet bin. Eigentlich wollte ich ihm die Idee schmackhaft machen, mal einen Kirchenthriller zu schreiben. Dann haben wir gemeinsam ein bisschen an einer Story herumgesponnen. Am Ende sagte er: „Das Buch schreibst Du.“ Aber er hat mich nicht damit allein gelassen, sondern ich durfte ihn immer ansprechen, wenn ich mal nicht weiter wusste.

3.    Haben Sie viele Autorenfreunde?

Nein. Allerdings habe ich ganz viele große Autoren persönlich kennenlernen dürfen, denn in meiner Kulturkirche St. Petri zu Lübeck finden oft Lesungen statt. Ich habe mit Größen wie Günter Grass, Lars Gustafsson, Walter Jens oder Eva Menasse zusammenarbeiten dürfen. Als besonders inspirierend habe ich Gespräche mit Robert Gernhardt, Raoul Schrott und dem jungen Philosophen Markus Gabriel empfunden.

4.    Wie steht ihre Familie zum Schreiben?

Meine Frau hat da einiges ertragen mĂĽssen, vor allem weil ich immer nur im Urlaub Zeit fĂĽr meinen Roman gefunden habe. Aber sie hat mich groĂźartig unterstĂĽtzt, immer wieder neue Passagen kritisch gelesen und mir wichtige Tipps gegeben. Und unser Sohn und seine Freundin haben dem Erscheinen des Buchs richtig entgegen gefiebert. Als der Paketbote den Karton mit den ersten Exemplaren brachte, hat meine Familie gekreischt vor VergnĂĽgen.

5.    Schreiben Sie lieber gemeinsam oder alleine?

Ich halte es für einen Mythos, dass es wirklich möglich sei, gemeinsam zu schreiben. Die meisten Autorenpaare schaffen das nur mit einer strengen Arbeitsteilung. Zum Beispiel treibt die eine die Handlung voran, während sich der andere um das Innenleben der Hauptfiguren kümmert. Schreiben ist in den allermeisten Fällen – selbst wenn man nur durch eine Tür von den Lieben getrennt ist – eine recht einsame Tätigkeit.

6.    Wie wĂĽrden sie ihr aktuelles Buch beschreiben?

Darf ich mit meiner Antwort Ihre Leser ein bisschen herausfordern? Dann sage ich: „Mein Wille geschehe“ ist eine dekonstruktivistische Passionsgeschichte. Nicht erschrecken, bitte! Ich erkläre das. Meine Story, in der ein evangelischer Geistlicher auf Abwege gerät und zu einem Mörder wird, der auch noch von seiner Tat profitiert, funktioniert tatsächlich ein wenig wie eine biblische Erzählung. Und sie spielt in der Passionszeit, in den zwei Wochen vor dem Osterfest. Und ich „dekonstruiere“ die biblischen Motive von Schuld und Leid und Tod, indem ich sie verkleide und verfremde und auf die unterschiedlichen Charaktere verteile. Wer möchte, kann den Roman ganz rasch wie ein Stück Unterhaltungsliteratur verschlingen – und hat hoffentlich ein bisschen Spaß daran. Man kann aber auch tiefer einsteigen und eine recht tiefsinnige und nachdenkliche Geschichte darin entdecken.

Ich möchte mich recht herzlich bei Patricia Kessler (Pressereferentin Droemer Knaur Verlag) und Bernd Schwarze bedanken.

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Rezension

Rezension Mein Wille geschehe von Bernd Schwarze

Copyright Cover Droemer Knaur Verlag
  • Autor Bernd Schwarze
  • Verlag Knaur
  • Bernd Schwarze Pastor und Krimiautor in einer Person
  • Der Autor Bernd Schwarze ist promovierter evangelischer Theologe und als Pastor tätig.
  • Die Idee zu seinem Krimi-DebĂĽt entstand bei einem gemeinsamen Abendessen mit seinem Freund und Thrillerautor Sebastian Fitzek.

1961 in LĂĽbeck geboren, promovierte Bernd Schwarze in evangelischer Theologie. In seiner Heimatstadt arbeitet er seit ĂĽber 20 Jahren als Pastor in der Kulturkirche St. Petri zu LĂĽbeck. DarĂĽber hinaus ist er Dozent fĂĽr Theologie an der Musikhochschule LĂĽbeck und an Ringvorlesungen der LĂĽbecker Hochschulen beteiligt.

Copyright Droemer Knaur Verlag

Mein Wille geschehe von Bernd Schwarze

  • Roman, Knaur Verlag
  • Paperback, 384 Seiten
  • ISBN 978-3-426-52752-8
  • Erscheinungsdatum: 1. Juli 2021
  • Preis 14,99 €

Benedikt Theves, ein von Zweifeln erfüllter Pastor, tötet im Affekt ein Mitglied seiner Gemeinde. Bei seinem Opfer handelt es sich um einen gewalttätigen Ehemann, also ebenfalls nicht gerade ein Unschuldsengel. Nachdem er dem Pastor in der Sakristei ein abscheuliches Video zeigt, ist dieser ausser sich und erschlägt ihn mit dem Altarkreuz. Kurzerhand versteckt er die Leiche in der Krypta der Kirche.

Doch dann entfaltet sich in dem Pastor eine neue Energie, die ihn zu einem mitreißenden Prediger macht. Seine steigende Beliebtheit füllt schon bald die Kirche und auch die schöne Frau des Opfers zeigt zunehmend Interesse an ihm. Leider trifft das auch auf den ermittelnden Kommissar zu, der die Veränderung des Pastors misstrauisch verfolgt und ihn genau im Auge behält. Und zu guter Letzt lässt ihm auch sein Gewissen keine Ruhe, schließlich ist Mord eine Todsünde.

„Manchmal benutzt Gott das Böse in uns, um Gutes zu tun“.

In diesem Krimi geht es nicht nur mörderisch zu, sondern Bernd Schwarze legt mit seinem Debüt schwarzen Humor vor, welcher mit flotter Feder geschrieben ist.

Pastoren sind auch nur Menschen, die aus dem überforderten Geistlichen Benedikt Theves einen Theologen macht, der nun flammende Reden im Namen des Herrn hält. Das Geheimnis von Benedikt zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Buch. Das Denken und Handeln von ihm konnte ich sehr gut nachvollziehen, auch wenn mich manches überrascht hat.

Die Geschichte nimmt schon von Anfang an Fahrt auf, durch die Handlung kommt wirklich Spannung auf. Zudem liest sich der Schreibstil des Autors angenehm und flüssig. Dem Protoganisten Benedikt ist natürlich daran gelegen, dass der Mordfall weder entdeckt noch aufgeklärt wird. Im Mittelpunkt der Handlung stehen auch weitere Personen,wie die Frau des Opfers oder der ermittelnde Kommissar. Die Ereignisse spitzen sich weiter zu und Bernd Schwarze gelingt es, den Spannungsbogen zu halten. Das Ende fällt zwar etwas ab, aber Bernd Schwarze ist dennoch ein talentierter Autor. Hinzu kommt, dass es Bernd Schwarze religiöse und gesellschaftliche Themen einfließen zu lassen, ohne zu belehren oder gar zu langweilen.

Mein Wille geschehe ist ein überzeugender Krimi mit realitätsnahen Hauptfiguren und denen man ihre Handlungen sowie Entscheidungen durchaus abnimmt. Dieser Krimi besticht durch einen überzeugenden Plot und lebendige Figuren. Abgerundet wird er zudem noch durch ein Nachwort von Bernd Schwarze und Sebastian Fitzek.

Ich möchte mich recht herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

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Interview mit Sebastian Thiel

Interview mit Sebastian Thiel

(c) by Sebastian Roettges https://sebastian.roettges.fotograf.de

Autorenprofil: Sebastian Thiel wurde 1983 in Viersen geboren. Nach seiner Schulzeit beendete er im Jahr 2002 seine Ausbildung als Fachinformatiker. Schon seit frĂĽhester Kindheit war Sebastian Thiel von phantastischen Welten begeistert, versuchte bald eigene Welten zu entwickeln. Mittlerweile ist Sebastian Thiel freiberuflicher Autor. Sebastian Thiel

1. Wie wĂĽrdest du dich in 5 Worten beschreiben? Puh, so etwas ist immer schwierig. Ich versuche es mal mit Hilfsbereit, Loyal, Ungeduldig, ein kleiner „Monk“ und eine Prise buchverrĂĽckt.

2. Beschreibe dein aktuelles Buch! Als die Sturmflut vor Sylt ein altes Wikingerschiff anspuelt, trauen die Insulaner ihren Augen nicht. Kein guter Zeitpunkt fĂĽr Oberkommissarin Lene Cornelsen, um nach der Scheidung wieder in ihrer alten Heimat den Polizeidienst anzutreten. Nachdem das Wasser noch eine Leiche mit einem uralten Runenstein freigibt, ĂĽberschlagen sich die Ereignisse…

3. Mit welchem deiner Protoganisten möchtest du nicht auf einer einsamen Insel landen und warum nicht? Um ganz ehrlich zu sein – eigentlich wĂĽrde ich allen eine einsame Insel teilen. Ich versuche sie alle so interessant und tiefgrĂĽndig wie möglich zu gestalten, sodass ich wirklich viel Zeit mit jeden einzelnen verbringen möchte. Doch am liebsten mit „Barbara“ aus „Dornröschen auf Droge“.

4. Wenn du in eine Rolle deiner Protoganisten schlĂĽpfen könntest, welche wäre es und warum? Da einige meiner Protoganisten am Ende des Buches sterben, ist das manchmal leider schwierig. Tauschen wĂĽrde ich gerne mit „Andreas“, aus meinem Buch „Callcenter – Wer dranbleibt, hat verloren“. Er hat sein Leben nachher im Griff, trotz des ganzen Chaos um ihn herum.

5. Wenn du nicht schreiben könntest, wie wĂĽrdest du dich anderweitig kreativ ausleben? Als Kind wollte ich immer Archäologie studieren und Paläontologe werden – damals habe ich das selbstverständlich nicht so genannt, sondern wollte irgendetwas mit „Dinos“ machen. Mir ist klar, der Beruf ist kreativ sehr stark eingeschränkt, aber ich wĂĽrde wirklich mal an einer Ausgrabung beiwohnen und selbst etwas antikes, prähistorisches oder prähistorisches ausbuddeln.

6. Dein Autorenleben ist… bestimmt nicht so spannend, wie mancher denkt, aber wenn ganze Welten entstehen und ich sie zu Papier bringen darf, bin ich rundherum glĂĽcklich.

Ich möchte mich recht herzlich bei Sebastian Thiel bedanken, dass er sich die Zeit für meine Fragen genommen hat. Und ich kann euch seine Bücher ans Herz legen. Unter anderem Dornröschen auf Droge habe ich bereits hier auf meinem Blog rezensiert.