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Rezension 2022 Rezensionsexemplar

Rezension Der 13. Man n von Florian Schwiecker und Michael Tsokos

Copyright Cover Droemer Knaur Verlag

Rocco Eberhardt kann kaum glauben, was den unscheinbaren Timo Krampe in seine Anwaltskanzlei führt; Timo wollte mit seinem Freund Jörg einen Skandal von enormer Sprengkraft aufdecken, doch nun ist Jörg verschwunden. Ermordet, wie Rechtsmediziner Justus Jarmer angesichts der Wasserleiche auf seinem Tisch vermutet. Und auch Timos Leben scheint in Gefahr, denn seine Enthüllung ist wahrlich brisant

Im Rahmen des. Granthner-Experimentes hatten Jugendämter noch bis 2003 bewusst Pflegekinder an Pädophile Männer vermittelt – auch Timo und Jörg. Und die Verantwortlichen sitzen inzwischen an den Schalthebeln der Macht…

Ein hochaktueller und spannungsgeladener Justiz-Krimi vom Bestseller-Duo Florian Schwiecker & Michael Tsokos

Florian Schwiecker ist 1972 in Kiel geboren und hat viele Jahre in Berlin als Strafverteidiger gearbeitet. Während seiner Tätigkeit für ein internationales Wirtschaftsunternehmen in den USA entstand die Idee zu seinem ersten Thriller Verraten. Außerdem empfiehlt Florian Schwiecker regelmäßig Krimis in seiner Thriller-Kolumne auf Freundin.de

Michael Tsokos, 1967 in Kiel geboren, ist Professor für Rechtsmedizin und international anerkannter Experte auf dem Gebiet der Forensik. Seit 2007 leitet er die Berliner Rechtsmedizin. Seine Bücher sind allesamt Bestseller und wurden in hochkarätiger Besetzung verfilmt. Mit dem Schauspieler Jan Josef Liefers ist er in der Doku-Reihe Obduktion bei TVNOW zu sehen. Weitere TV-Produktionen sind in Arbeit. Instagram @dr.tsokos

Schon die 7. Zeugin war enorm spannend und ĂĽberzeugend, aber der 13. Mann schafft es durch das Autoren-Duo Schwiecker/Tsokos mit diesem Justiz-Krimi eindeutig noch mehr mitzureiĂźen. Ich habe mitgefiebert, wie Florian Schwiecker und Michael Tsokos die Ermittlungen vor dem eigentlichen Prozess aufgebaut haben. Als Leserin hat das Autoren-Duo es geschafft, mich mit in das Ermittlungsverfahren einzubringen.

Die Charaktere sind nicht nur speziell, sondern auch durch ihre Eigenarten anders doch einprägend.

Nicht nur dann die Geschichte selbst.Das sogenannte Granthner-Experiment, bei dem Pflegekinder zu Pädophilen Männern vermittelt wurden. Nicht nur ein brisantes Thema und Aktualität, geschickt mit einem Mord verwoben. Diese nimmt am Ende vor Gericht noch einmal Fahrt auf und überraschte mich mit einem sehr spannenden Twist auf den letzten Seiten.

6 Sterne von mir für diesen sehr spannenden zweiten Teil. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil von Schwiecker & Tsokos um Rocco Eberhardt und Justus Jarmer.

Ich bedanke mich beim Verlag fĂĽr das Rezensionsexemplar (unbezahlte Werbung)

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Lesemonat

Rezension Abgetrennt von Michael

https://www.buecherserien.de/michael-tsokos/ Copyright Knaur Verlag

Klappentext: Ominöse Leichenteile tauchen in Kiel auf – ein neuer brisanter Fall fĂĽr Paul Herzfeld, authentisch und atemberaubend spannend erzählt von Michael Tsokos, Deutschlands bekanntesten Rechtsmediziner. In einem privaten medizinischen Lehrinstitut werden Leichenteile beschlagnahmt. Es besteht der Verdacht der illegalen Beschaffung. In der Kieler Rechtsmedizin erkennt Paul Herzfeld auf einem der beschlagnahmten Arme ein auffälliges Nazi Tattoo wieder: eine schwarze Sonne. Der versierte Rechtsmediziner beweist anhand von DNA Untersuchung und Blutprobenvergleich, das er den Mann, zu dem dieser Arm gehört hat, schon einmal seziert hat. Verkauft einer seiner Kollegen etwa Leichenteile? Oder stammen die Körperteile von Mordopfern? Auf der Suche nach Antworten kommt Herzfeld den Schuldigen gefährlich nahe – allen voran einem Mann, der buchstäblich ĂĽber Leichen geht – sodass Herzfelds Leben nur noch an einem seidenen Faden hängt.

  • Verlag Knaur TB
  • Erscheinungsdatum 01.10.2021
  • 14,99 €
  • 336 Seiten
  • ISBN 978-3-426-5244-8
  • Autor Michael Tsokos

Zum Autor: Michael Tsokos, 1967 in Kiel geboren, ist Professor fĂĽr Rechtsmedizin und international anerkannter Experte auf dem Gebiet der Forensik. Seit 2007 leitet er die Berliner Rechtsmedizin. Seine BĂĽcher sind allesamt Bestseller und wurden mit hochkarätiger Besetzung verfilmt. Unter anderen den Thriller Abgeschnitten, das Michael Tsokos mit seinem Freund und Autoren Kollegen Sebastian Fitzek geschrieben hatte. Mit dem Schauspieler Jan Josef Liefers ist Michael Tsokos in der Doku-Reihe „Obduktion“ zu sehen.

Ich war nun sehr auf diesen dritten Teil gespannt. Es ging noch spannender weiter und man erfährt durch Michael Tsokos ungeschönt, wie Rechtsmediziner am Sektionstisch arbeiten und welche Aufgaben für diese in einem Rechtsmedizin Institut anfallen.

Paul Herzfeld ist wieder zurück in der Rechtsmedizin in Kiel. Seine Frau und seine Tochter befinden sich gerade im Urlaub an der Ostsee. Nun werden Leichenteile in einem anderen Institut beschlagnahmt. Paul Herzfeld macht sich auf den Weg nach dem Schuldigen und gerät auch gleich wieder selbst in Gefahr. Und kann er auch seine Verlobte und seine Tochter schützen? Was ist mit seinem ehemaligen Vorgesetzten und Serienmörder Dr. Schneider?

Paul Herzfeld ist immer noch von zurück liegenden Ereignissen angeschlagen. Sein Verhalten ist noch nicht souverän, aber sein Instinkt funktioniert und rettet nicht nur ihn aus brenzligen Situationen. Paul Herzfeld kommt uns menschlich näher, aber wir treffen auch auch einen alt bekannten Widersacher. Wer aber schwache Nerven hat, sollte von den Schilderungen von Michael Tsokos Abstand nehmen. Grundsätzlich empfehle ich aber die Bücher von Michael Tsokos, auch wenn der Schreibstil wie gewohnt schonungslos ist. Abgetrennt startet gleich mit den Lieblingsworten von Michael Tsokos. Der eigene Humor von Michael Tsokos gefällt mir hier wieder durchaus.

Mit diesem Band ist die Paul Herzfeld Trilogie abgeschlossen. Abgeschlagen und Abgefackelt sind auch vom Schreibstil von Michael Tsokos zu empfehlen.

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Lesemonat Motto Challenge 2021 Rezension

Novemberblues

https://steffis-buecherhoehle.blogspot.com/p/motto-challenge-2021.html?m=1

Ich bin zur Zeit im Krankenhaus, nichts Schlimmeres, sondern tatsächlich Novemberblues.

Deshalb erscheinen erst demnächst Rezensionen zu den Büchern von Sebastian Fitzek, Doc Caro Holzner und Michael Tsokos

Weitere Rezensionen werden folgen u.a. von Vincent Kliesch.

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Media Monday

Media Monday #524

1. Die Kinos öffnen wieder und ich habe es leider noch nicht geschafft.

2. Nachdem im vergangenen Jahr zig Filme verschoben worden sind, hoffe ich No Time to Die im Kino sehen zu können.

3. Es ist immer noch komisch, schließlich haben Theater immer noch teilweise nicht geöffnet.

4. Wie sich Autor*innen einem Thema nähern, hat mir bei Sebastian Fitzek und Rene Freund gefallen. In der erste letzte Tag bzw. das 14-Tage-Date geht es nicht nur um das Thema Corona. Ferner von Bernd Schwarze Mein Wille geschehe. Mir fällt auf Anhieb kein anderer Theologe ein, der selbst schon einmal einen Krimi geschrieben hat.

5. Ich glaube ja nicht, dass Corona leider nicht so schnell verschwunden wird. Obwohl so viele bereits vollständig geimpft sind. Zu denen ich auch gehöre.

6. Italien wäre jetzt nicht meine erste Wahl gewesen, aber es kommt nun einmal wie es kommt. Nach dem Ausscheiden der dänischen Mannschaft hatte ich auf die Engländer gehofft.

7. Zuletzt habe ich es gewagt mir die Doku Obduktion mit Michael Tsokos und Jan Josef Liefers anzusehen und das war interessant aber auch nichts für schwache Nerven, weil zwei Obduktionen von Anfang bis Ende gezeigt wurden. Ich lese aber gerne die Bücher von Michael Tsokos, sowohl seine Sachbücher als auch seine Thriller, die auf wahren Begebenheiten beruhen. Ich habe Michael Tsokos schon einmal in einer Talkshow und einer anderen Doku gesehen. Mir gefällt an Michael Tsokos, wie sensibel er mit dem Thema Tod umgeht. Der Thriller Abgeschnitten, welchen er zusammen mit Sebastian Fitzek geschrieben hatte wurde fürs Kino verfilmt. In den Hauptrollen zu sehen sind Moritz Bleibtreu, Jasna Fritzi Bauer und Lars Eidinger.

Eine schöne Woche wünscht euch Martina ✍🏼

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Allgemein

Wie du Schritt fĂĽr Schritt einen spannenden Thriller schreiben kannst đź“š

Der Thriller ist ein Literaturgenre, charakteristisch für einen Thriller ist das Erzeugen einer Spannung während des gesamten Handlungsablaufes. Häufig anzutreffen sind weitläufige Spannungsboegen, Cliffhänger und Red Herrings.

Wer einen Thriller schreiben möchte, sollte sich mit den Feinheiten dieses speziellen Genres vertraut machen. Typische Formen eines Thrillers sind Psychothriller oder auch Politthriller. Mittlerweile gibt es aber auch Thriller, die auf wahren Begebenheiten beruhen. Als Autoren solcher Thriller nenne ich Michael Tsokos.

Meistens entsteht die Spannung bei einem Leser dadurch, dass er die ganze Zeit um den Helden der Geschichte bangen muss. Häufig gerät der Protoganist in gefährliche Situationen, wo vieles, wenn nicht sogar alles für ihn auf dem Spiel steht. Der Held beim Thriller schreiben muss so konstruiert sein, dass sich der Leser mit ihm identifizieren kann, will und möchte. Innere Konflikte, sympathische Macken und Werte machen einen sympathischen Helden aus.

Ein Thriller lebt von Konflikten. Der Protoganist hat ein besonderes Ziel, das ihm häufig verwehrt wird. Und er scheitert immer wieder aufs Neue. Der Höhepunkt eines Thrillers ist meistens, wenn das Ziel des Erreichen für den Helden fast unmöglich scheint, aber dann darf er es erreichen.Der Leser sollte sich ständig fragen, ob der Held jemals sein Ziel erreichen kann. Dies läutet auch meist das Ende der Geschichte ein.

Spannung beim Thriller schreiben entsteht durch gute Szenen. Diese sollten mittendrin beginnen. Ausschweifende Beschreibungen, welche die Spannung nicht voranbringen, sollten vermieden werden. Da diese tödlich für die Spannung sind. Ein Ausstieg aus einer Szene sollte ebenfalls rasant geschehen. Für den Leser sollten je mehr offene Fragen bleiben, damit er wissen will wie es weitergeht und ohne das Buch aus den Händen legen zu können.

Bei einem Thriller handelt es sich ferner um eine Geschichte, in der eine Person zufällig oder infolge von Intrigen in ein Spiel mit übermächtigen Gegnern gerät. Ein gut gemachter Thriller zeichnet sich auch dadurch aus, dass er in zwei Teile gegliedert ist.

In der Regel wird die Hauptfigur im ersten Teil durch bestimmte Umstände aus ihrer gewohnten Bahn geworfen. Weder der Leser noch die Hauptfigur wissen jedoch weshalb. Die Hauptfigur muss sich dann in der zweiten Hälfte dann dem Spiel stellen. Der Thriller sollte dabei den Leser fesseln, dass dieser mit dem Helden mitzittert.

Der Spannungsbogen bleibt hierdurch nicht nur die ganze Zeit erhalten, sondern führt letztendlich zu einem Showdown. In diesem die Hauptfigur entweder gewinnt oder endgültig scheitert. Eine Variante des klassischen Thrillers sind Psychothriller, in denen auch Beides möglich ist. Also, dass die Hauptfigur am Ende der Geschichte gegen seinen Gegner gewinnt, aber auch inneren Konflikten scheitert.

Psychothriller beruhen zwar auf den gleichen Mustern, sind jedoch in der Regel direkter und persönlicher. Psychothriller spielen meistens in einem persönlichen Umfeld, dem der Leser sehr vertraut ist. Als Beispiel nenne ich Das Paket von Sebastian Fitzek, in dem die Hauptfigur ein Paket für einen Mitbewohner in der Gegend annimmt, der ihr nicht bekannt ist.

Psychothriller erhalten ihre besondere Spannung durch ihr harmlos wirkendes Umfeld sowie die Nähe der Leser zu ihrer Hauptfigur. Vom Grundprinzip ähneln Thriller den Kriminalromanen. Die Unterschiede liegen in der Handlung. Die Hauptfigur in einem Thriller ist den moralischen, psychischen und physischen Einwirkungen seines Gegners ausgesetzt. Bei einem Thriller liegt nicht wie bei einem Kriminalroman der Auflösung des Falles, sondern dem Sieg oder auch der Niederlage des Helden.

Man sollte sich zunächst entscheiden, ob man einen klassischen Thriller oder einen Psychothriller schreiben möchte. Bei einem klassischen Thriller steht meistens die Beschreibung der Handlung im Vordergrund.

Bei einem Psychothriller hingegen sind die Hauptfiguren sowie ihre Psyche und Konflikte im Fokus der Geschichte. Diese entfalten sich auf einer emotionaler und geistigen Ebene. Diese Wahrnehmung stellt das zentrale Thema des Psychothriller dar. Die Hauptfigur versucht zu erkennen, was Wahrheit und was Täuschung ist.

Man beginnt bei einem Thriller immer zunächst mit der Planung. Im Laufe der Planung wird zunächst die Handlung in einer kurzen Zusammenfassung festgelegt. Dies wird als Exposee bezeichnet. Anhand dieses Exposés werden im nächsten Schritt die Figuren des Thrillers angelegt. Wichtig hierbei ist, die Charaktere möglichst genau zu beschreiben. Beispielsweise mit Namen, Beruf, Stärken und Schwächen sowie Familie, Vergangenheit und Hintergründen. Man sollte die Personen möglichst vielschichtig anlegen. Sowohl die Hauptfigur ist nie nur labil, sondern auch der böse Gegenspieler hat sympathische Eigenschaften.

Zudem ist es ratsam, Kurzzusammenfassungen der einzelnen Kapitel zu erstellen. In diesen Zusammenfassungen kann der Autor notieren, was in den jeweiligen Kapiteln geschieht, aus welcher Perspektive das Kapitel erzählt wird und welche Zeitabstände in dem Kapitel beschrieben wird. Für den Autor wird es auf diese Weise einfacher, den Spannungsbogen aufzubauen und bis zum finalen Showdown zu halten.

Der Autor sollte neben dieser grundlegenden Anleitung, der einen Thriller schreiben möchte, die wesentlichen Tipps zum Erzeugen von Spannungsboegen kennen und das notwendige Handwerkszeug dazu erlernen.

Zu den klassischen Hilfsmitteln gehören Cliffhanger und Red Herrings. Ein Cliffhanger ist das Fragen offen lassende Ende eines Erzählwerkes. Als Red Herring bezeichnet man eine Redewendung, die in die Irre führen soll. Die eigentliche Spannung wird als Tension bezeichnet. Diese gliedert sich in die drei unterschiedlichen Spannungstypen Surprise, Suspense und Mystery. Beim Schreiben werden diese in der Regel jedoch miteinander verbunden.

Surprise meint den Ăśberraschungsmoment, Suspence steht fĂĽr einen Spannungsbogen und Mystery beschreibt eine unterschwellige Spannung.

Bei allen Stilmitteln, die der Autor einsetzt, sollte die Story so realistisch wie möglich bleiben. Dem Leser fesselt in der Regel der Bezug zur Realität in einem Thriller am meisten

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Interview mit Michael Tsokos

Interview mit Michael Tsokos

Copyright Foto Björn Pauli

1. Was hat Sie bewogen, Rechtsmediziner zu werden?Im Studium gab es dieses eine Schlüsselerlebnis, kurz vor Ende des Studiums, als ich die Hauptvorlesung rechts Medizin besuchte und genau wusste, dass das das Fach in der Medizin ist, In dem ich arbeiten möchte.
2. Gibt es etwas, das Sie an ihrem Beruf weniger schätzen?An meinem Beruf als Rechtsmediziner schätze ich alles. An meiner Position als Direktor von drei rechtsmedizinischen Institutionen mag ich es nicht so sehr, dass ich mich natürlich auch mit vielen Verwaltungsangelegenheiten und kaufmännischen Dingen beschäftigen muss, die man im Medizinstudium eigentlich nicht lernt. Aber das bringt die Position nun einmal mit sich.

3. Könnten Sie sich vorstellen, nur als Autor tätig zu sein.Nein, das könnte ich nicht. Denn meine Bücher Leben von meiner Erfahrung und meiner täglichen Präsenz im SektionsSaal.


4. Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht Rechtsmediziner geworden wären. Archäologe

5. Was sind ihre größten Uraengste. Sie haben einmal erwähnt, dass sie nicht an ein Leben nach dem Tod glauben. Wodurch begründen Sie dies?Ich habe Angst, dass mir nahestehende Menschen schwer erkranken. Aber das hat wohl jeder und das ist nicht spezifisch für einen Rechtsmediziner. Ein Leben nach dem Tod, so wie es die Bibel verspricht halte ich für nicht existent, so wie ich alles, was mit dem Gott, von dem mir im Religions Unterricht in der Schule berichtet wurde, für nicht existent halte. Aus dem einfachen Grund: wenn es ein Gott gäbe, würde er niemals diese Dinge zu lassen, die Kindern angetan werden und die ich immer wieder sehen und erleben muss.
6. Welche Hobbys haben Sie und BĂĽcher von welchen Autoren lesen Sie gerne.Ich bin leidenschaftlicher Angler und Lost Places Besucher. Simon Becket lese ich gerne.

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Rezension

Rezension Kaltes Land: Ein Fall fĂĽr Sabine Yao von Michael Tsokos

Copyright Cover Droemer Knaur Verlag

Kaltes Land

Ein Fall fĂĽr Sabine Yao

Auftritt Sabine Yao: ein authentischer und knallharter Kurz-Thriller von Rechtsmediziner und Bestseller-Autor Michael Tsokos

Berlin, Treptowers, BKA-Einheit „Extremdelikte“: Ein Anruf reiĂźt Rechtsmedizinerin Sabine Yao jäh aus ihrem Arbeitsalltag im Sektionssaal. Ihre seit Tagen verschollene Tante wurde im Umland von Kiel tot aufgefunden. Die Kollegen in der Kieler Rechtsmedizin, darunter auch Yaos ehemaliger Lebenspartner, gehen von einem unnatĂĽrlichen Tod aus. Yaos Chef, Professor Paul Herzfeld, fĂĽhrt einige Telefonate mit der Kieler Staatsanwaltschaft, um ihr sehr unbĂĽrokratisch Akteneinsicht in den Todesfall zu gewähren. Noch am selben Abend reist die Berliner Rechtsmedizinerin zu ihrer Familie nach Kiel. Ausgerechnet ihre introvertierte, allein lebende Tante Johanna soll ermordet worden sein? Und während Yao erkennt, wie wenig sie doch von ihrer Tante wusste, schlieĂźt sich um sie ein Kreis gnadenloser Gewalt …

  • Verlag: Knaur TB
  • Erscheinungstermin: 03.05.2021
  • 112 Seiten
  • ISBN: 978-3-426-52765-8

Ich habe auch bei diesem Buch von Michael Tsokos nur wenige Seiten benötigt, um in diesen Thriller hineingezogen zu werden. Sabine Yao ist keine Unbekannte aus den Büchern von Michael Tsokos. Durch den raffinierten Plot war die Spannung auf jeder Seite spürbar und ich habe mit Sabine Yao mitgefiebert.

In Kaltes Land geht es um den Tod der Tante von Sabine Yao und dessen mysteriösen Umständen. Michael Tsokos hat erneut eine spannende Mischung aus True Crime und Fiktion geschaffen.

Kaltes Land sorgte fĂĽr ein spannendes und unerwartetes Ende.

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Rezension

Rezension Die siebte Zeugin

Copyright Droemer Knaur Verlag

An einem Sonntagmorgen wie jeder andere auch verlässt der Verwaltungsbeamte Nikolas Nölting sein Haus in Berlin-Charlottenburg. Er winkt seiner kleinen Tochter zu, schwingt sich aufs Fahrrad und fährt zu einer Bäckerei. Dort schießt er plötzlich aus heiterem Himmel und ohne Vorwarnung um sich. Ein Mensch ist tot, zwei weitere verletzt – und Nikolas Nölting schweigt.
Nöltings Anwalt Rocco Eberhardt steht vor einem Rätsel: Welches Motiv könnte der unauffällige Familienvater für eine solche Tat gehabt haben? Das Ganze erscheint völlig sinnlos – bis der Rechtsmediziner Dr. Justus Jarmer eine überraschende Entdeckung macht, die Rocco Eberhardt mitten in einen Sumpf aus Korruption, Geldwäsche und Clan-Kriminalität führt. Doch wer sich mit der Unterwelt von Berlin anlegt, bringt nicht nur sich selbst in größte Gefahr …

In ihrer Justiz-Krimi-Reihe um den Berliner Anwalt Rocco Eberhardt und den Rechtsmediziner Dr. Justus Jarmer gewähren die Autoren tiefe Einblicke in ihren eigenen Berufsalltag: Florian Schwiecker arbeitete lange Jahre als Strafverteidiger, Bestseller-Autor Michael Tsokos leitet das Institut für Rechtsmedizin der Berliner Charité.

Dieser Krimi bietet sowohl faszinierende Einblicke in die Rechtsmedizin als auch spannende Erfahrungen im Bereich des Fachbereichs der Verteidigung.

Die Charaktere und den Plot fand ich authentisch. Auch die Hintergründe der Clan Mentalität waren authentisch und brachten zwar Fragen auf, die diesen Krimi aber besonders spannend machten.

Michael Tsokos stand schon vorher für mich mit seinen Büchern für Spannung. Die Zusammenarbeit mit Florian Schwiecker finde ich sehr gelungen und ich bin überzeugt, dass dem gelungenen Auftakt weitere empfehlenswerte Justizfälle folgen werden.

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Media Monday

Media Monday #498

Das unglaublich vorhersehbare an Filmen wie Abgeschnitten oder Passagier23 nach den Thrillern von Sebastian Fitzek ist der Nervenkitzel und der raffinierte Spannungsaufbau.

Lars Eidinger hat mich in Abgeschnitten nach dem Thriller von Sebastian Fitzek und Michael Tsokos dahingehend überrascht, dass er perfide den Mörder dargestellt hat. Beide Autoren haben in dem Film einen Gastauftritt.

Gerade an den Wochenenden im Winter liebe ich es zu lesen und zu häkeln.

Die Thrillerreihen von Vincent Kliesch sind nicht nur spannende LektĂĽre, sondern auch sehr empfehlenswert.

Zuletzt habe ich eine Rezension zu Bis in den Tod hinein von Vincent Kliesch geschrieben und das war, weil er einer meiner Lieblingsautoren im Bereich Thriller ist.

Eine schöne Woche wünscht euch Martina ✍🏼

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Cover Monday 2021

Cover Monday Zerrissen von Michael Tsokos

Rechtsmediziner Dr. Fred Abel ist zurĂĽck – in einer nervenzerreiĂźenden Mischung aus True Crime, klassischer Ermittlung und hartem Thrill

Dr. Fred Abel muss vor Gericht in einem besonders schweren Fall von Misshandlung aussagen. Bei dem Opfer, einem kleinen Mädchen, handelt es sich ausgerechnet um die Nichte seiner langjährigen Kollegin Sabine Yao. Das Verhältnis zwischen den beiden Rechtsmedizinern ist dadurch äußerst angespannt.
Währenddessen findet Privatermittler Lars Moewig, Fred Abels alter Freund, in seinem Kickboxclub eine grausam zugerichtete Leiche in einem Boxsack. Lars muss wissen, wer in seinem Club Männer in Sandsäcke einnäht und bittet Abel um Hilfe. Schon bald führen ihre Nachforschungen sie in die Welt der libanesischen Drogen-Clans. Eine Schattenwelt, in der es weder Gefangene noch Zeugen geben darf, seien sie auch noch so jung und unschuldig …

„Zerrissen“ ist Band 4 der Fred Abel-Reihe von Michael Tsokos und setzt die Bestseller-Trilogie „Zerschunden“, „Zersetzt“ und „Zerbrochen“ mit atemberaubender Spannung fort.

Das Cover zeigt einen Einschnitt in einen grauen Stoff. Unter dem Namen des Autors ist der Schriftzug Zerrissen dunkelrot zu sehen. Besonders gut gefällt mir an dem Cover die düstere Atmosphäre, die eine spannende Unterhaltung verspricht.