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Rezension Sauerkrautkoma

Ausgerechnet im Kofferaum des Wagen seines Vaters findet Franz Eberhofer eine weibliche Leiche. Schnell stellt sich heraus, dass die junge Frau bei einem reichen Unternehmerehepaar als Kindermädchen angestellt und obendrein schwanger war.

Also gibt es ermittlungstechnisch wieder viel zu tun für den Franz Eberhofer und obendrein möchte seine Susi ihn auch noch heiraten. Auch in seiner Familie kriselt es, genauer gesagt in der Ehe seines Bruders Leopold. Dieser zieht mit Sack und Pack wieder bei den Eberhofers ein, was nur den Vater von Franz so richtig freut. Und da ist noch der Busenfreund Karl-Heinz von Leopold, der mehr als ein Auge auf Susi wirft.

Dank seinem alten Bekannten Birkenberger findet Franz eine heiĂźe Spur zu seiner Leiche. Ich hatte richtig Spass beim Lesen, denn der Mordfall war perfekt in die Unterhaltung integriert.

Bis der Mordfall aufgeklärt ist, geht es nicht nur in München, sondern auch Niederkaltenkirchen drunter und drüber. Dumm ist nur, dass es dem Franz zwar gelingt den Mordfall äußerst erfolgreich aufzuklären, aber die Hochzeit mit seiner Susi steht unter gar keinem guten Stern.

Diese Krimireihe von Rita Falk und auch Sauerkrautkoma ist erfrischend anders und ich schätze auch die menschlichen Züge der Protagonisten. Der bayerische Schreibstil passt perfekt und im Anhang findet man natürlich wieder die Rezepte zu den Gerichten, die die herrlich schrullige Oma von Franz ihrer Familie kredenzt. Diese mischt Sauerkrautkoma auch wieder mächtig auf und gewarnt sei man nur von den Folgen von allzu viel Sauerkraut, so verdauungstechnisch gesehen.

Ansonsten kann ich fĂĽr Sauerkrautkoma eine klare Leseempfehlung aussprechen.