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Rezension Inselzauber

Protagonistin Lissy ist das HerzstĂŒck der Handlung. Sie wurde von ihrem Freund verlassen, der nun in Hamburg mit seiner neuen Freundin ein Kind erwartet. Sie flĂŒchtet sich auf die Insel Sylt, wo sie Unterschlupf bei ihrer Tante sucht, bei der sie nach dem frĂŒhen Tod ihrer Eltern aufgewachsen ist.

Lissy fand ich von Anfang sehr sympathisch und auch die anderen Protagonisten haben gleich mein Interesse geweckt. Da ist Nele, die Cafebesitzerin von nebenan. Nele ist ein schwieriger Charakter, aber die beiden Frauen raufen sich im Laufe des Romans zusammen. Lissy und Nele wird noch viel verbinden und sie werden ihre Probleme gemeinsam angehen, was sie eng zusammenschweißt. Außer ihrer Tante Bea, die stets fĂŒrsorglich ist, sind da noch der Schrifsteller Marco, der eigentlich aus Italien kommt und der Journalist Leon, der taglich bei ihr die Zeitungen im BĂŒcherladen ihrer Tante kauf, die Lissy fĂŒr eine Weile vertritt. Welcher dieser beiden MĂ€nner wird ihr Herz erobern und wird es Lissy gelingen, Freundschaft von Liebe zu unterscheiden?

Der Schreibstil von Gabriella Engelmann ist wie der Roman luftig leicht und weckt die Sehnsucht nach Sylt sowie gelingt es ihr, dass Feeling dieser Insel einzufangen. Man meint die Meeresluft zu schnuppern und die Wellen rauschen zu hören. Ich wĂŒrde gern selbst nach Sylt reisen und den Zauber der Insel erkunden, den Lyssi schlussendlich erliegt und ihre PlĂ€ne fĂŒr die Zukunft ĂŒber den Haufen wirft.

Dieser Inselroman entfĂŒhrt den Leser in eine gefĂŒhlvolle Welt voller Emotionen, LiebesglĂŒck und zeigt dem Leser, was wirklich wichtig ist. Er weckt nicht nur in einem den Wunsch, selbst nach Sylt zu reisen, sondern man spĂŒrt auch in jeder Zeile die Lebenslust von Lissy.

Fazit: Dieser Roman ist nicht nur eine unterhaltsame UrlaubslektĂŒre. Er ist vor allem auch eine gelungene Selbstfindung auf der wunderschönen Insel Sylt, die den perfekten Rahmen bildet.