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Rezension Die Reinheit des Todes von Vincent Kliesch

Ein Serienmörder treibt in Berlin sein Unwesen. Sein drittes Opfer, eine Ă€ltere Dame, wird in einem weißen Leinenhemd aufgebahrt auf ihrem Esstisch gefunden. Die Wohnung ist klinisch rein geputzt – ein Albtraum fĂŒr jede Spurensicherung. Die letzte Hoffnung des LKA den Putzteufel Mörder zu finden, ruhen auf Julius Kern. Schon einmal konnte er einen grausamen Massenmörder fassen. Doch Kern ist fast daran zerbrochen. WĂ€hrend er nur langsam zu seiner alten Form zurĂŒckfindet, hat sein Gegner das nĂ€chste Opfer in Visier…

Der Ermittler Julius Kern hat es nicht nur mit einem Serienmörder zu tun, sondern auch mit einem alten Fall, bei dem er den TĂ€ter nicht hinter Gittern bringen konnte. Besonders interessant fand ich, das man den Putzteufel aus der Sicht von Julius Kern in verschiedenen Puzzleteilen nĂ€her kommt. Jedes Puzzelteil setzt sich nach und nach zu einem perfiden Gesamtbild zusammen, in dem auch der Widersacher von Julius Kern eine wichtige Rolle hat. Die HintergrĂŒnde dieses Thrillers werden zu einem systematischen Wechselkomplex. Vincent Kliesch beschreibt treffend, in welcher Weise Julius Kern im Rahmen der laufenden Ermittlung konfrontiert wird mit ausfĂŒhrlicher Darstellung der Verbrechen. Die Reinheit des Todes ist ein ungewöhnlicher Thriller mit einer ausgeklĂŒgelten Handlung und sehr realistischen AnsĂ€tzen. Jeder neue Aspekt fĂŒhrt durch Vincent Kliesch zu einem fulminanten Ende dieses Thrillers.