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Interview mit Michael Tsokos

Interview mit Michael Tsokos

Copyright Foto Björn Pauli

1. Was hat Sie bewogen, Rechtsmediziner zu werden?Im Studium gab es dieses eine SchlĂŒsselerlebnis, kurz vor Ende des Studiums, als ich die Hauptvorlesung rechts Medizin besuchte und genau wusste, dass das das Fach in der Medizin ist, In dem ich arbeiten möchte.
2. Gibt es etwas, das Sie an ihrem Beruf weniger schĂ€tzen?An meinem Beruf als Rechtsmediziner schĂ€tze ich alles. An meiner Position als Direktor von drei rechtsmedizinischen Institutionen mag ich es nicht so sehr, dass ich mich natĂŒrlich auch mit vielen Verwaltungsangelegenheiten und kaufmĂ€nnischen Dingen beschĂ€ftigen muss, die man im Medizinstudium eigentlich nicht lernt. Aber das bringt die Position nun einmal mit sich.

3. Könnten Sie sich vorstellen, nur als Autor tĂ€tig zu sein.Nein, das könnte ich nicht. Denn meine BĂŒcher Leben von meiner Erfahrung und meiner tĂ€glichen PrĂ€senz im SektionsSaal.


4. Welchen Beruf hÀtten Sie ergriffen, wenn Sie nicht Rechtsmediziner geworden wÀren. ArchÀologe

5. Was sind ihre grĂ¶ĂŸten Uraengste. Sie haben einmal erwĂ€hnt, dass sie nicht an ein Leben nach dem Tod glauben. Wodurch begrĂŒnden Sie dies?Ich habe Angst, dass mir nahestehende Menschen schwer erkranken. Aber das hat wohl jeder und das ist nicht spezifisch fĂŒr einen Rechtsmediziner. Ein Leben nach dem Tod, so wie es die Bibel verspricht halte ich fĂŒr nicht existent, so wie ich alles, was mit dem Gott, von dem mir im Religions Unterricht in der Schule berichtet wurde, fĂŒr nicht existent halte. Aus dem einfachen Grund: wenn es ein Gott gĂ€be, wĂŒrde er niemals diese Dinge zu lassen, die Kindern angetan werden und die ich immer wieder sehen und erleben muss.
6. Welche Hobbys haben Sie und BĂŒcher von welchen Autoren lesen Sie gerne.Ich bin leidenschaftlicher Angler und Lost Places Besucher. Simon Becket lese ich gerne.