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Lesemonat Rezension

Rezension Die Karte von Andreas Winkelmann

Copyright Cover Rowohlt Taschenbuch Verlag

Buchbeschreibung: Er gehört zu deinem Training wie die Schuhe und der Soundtrack. Dein Fitness Tracker, der deine Laufstrecke online teilt. Jeder weiß, wo du warst – und wieder sein wirst. Doch damit inspirierst du jemanden zu einem ganz besonderen Kunstwerk, den du besser nicht auf dich aufmerksam gemacht hĂ€ttest.

Er trackt deine Initialen in eine digitale Karte. Sein Zeichen, dass du die NĂ€chste sein wirst…

Lauf, so schnell du kannst – es wird dir nichts nĂŒtzen. Er erwartet dich.

Andreas Winkelmann schafft es immer wieder, mit aussergewöhnlichen Ideen alltÀgliche Situationen in Horrorszenarien zu verwandeln.

Den Beginn gestaltet Andreas Winkelmann mit einigen grausamen Taten, welche einige Fragen aufwerfen. Wie stehen ein ausgestochenes Auge, die Leiche einer Joggerin und ein abgeschnittener Unterschenkel im Zusammenhang?

Diese Fragen stellen sich auch die Ermittler Kerner und Oswald. Bei ihren Ermittlungen geht das RÀtselraten immer wieder in eine neue Runde. Da die Joggerin getötet wurde, weil sie ihre Laufstrecke auf Instagram geteilt hat. Im weiteren Verlauf ihrer Ermittlungen werden weitere Mitglieder dieser Laufgruppe ermordet, alle sind weiblich.

Nicht nur die Ereignisse ĂŒberschlagen sich, sondern auch der TĂ€ter kommt immer mal wieder selbst zu Wort. Dieses Buch war das erste, welches ich von Andreas Winkelmann gelesen habe. Da mir Die Karte ausgesprochen gut gefallen hat, werden sicherlich weitere von Andreas Winkelmann folgen. Dieser Thriller hat mich von Anfang bis Ende gefesselt, denn Die Karte verspricht spannende Einblicke in die AbgrĂŒnde der Seele des WiederholungstĂ€ters.

Zum Autor: Andreas Winkelmann, geboren 1968 in Niedersachsen, ist verheiratet und hat eine Tochter. Er lebt mit seiner Familie in einem einsamen Haus am Waldrand nahe Bremen. Wenn er nicht gerade in menschliche AbgrĂŒnde abtaucht, ĂŒberquert er zu Fuß die Alpen, steigt dort auf die höchsten Berge oder fischt und jagt mit Pfeil und Bogen in der Wildnis Kanadas.

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Cover Monday 2021 Lesemonat

Cover Monday Die Karte von Andreas Winkelmann

  • Taschenbuch
  • Seitenzahl 384
  • Erscheinungsdatum 15.06.2021
  • Sprache Deutsch
  • Verlag Rowohlt Taschenbuch
  • ISBN 978-3-499-00040-9
Copyright Cover Rowohlt Taschenbuch Verlag

Covertext:

Dein Fitness Tracker gehört zu deinem Training wie die Schuhe. Er teilt deine Laufstrecke online. Jeder weiß, wo du gewesen bist.

Doch damit hast du jemanden zu einem ganz besonderen Kunstwerk inspiriert. Er trackt deine Initialen in eine digitale Karte. Sein Zeichen, das du die NĂ€chste sein wirst…

Der neue Thriller des Bestsellerautors Andreas Winkelmann.

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Writing Friday

#Writing Friday 2021

Schreibthemen August 2021

Der Kaffee war schon lange kalt, als Hendrik wieder zu Bewusstsein kam und auf dem Tisch lag die Tageszeitung. Heute war Samstag, da nimmt sich Hendrik immer die Zeit, seinen Kaffee in Ruhe zu trinken. In der Woche muss er immer sehr frĂŒh ins BĂŒro fahren. Wenn die ganze KĂŒche von Kaffeeduft erfĂŒllt ist und Hendrik den frisch aufgebruehten Kaffee riecht, stellt sich bei ihm das altvertraute GefĂŒhl aus seiner Kindheit ein. Dies war damals das Zeichen fĂŒr ihn, das seine Eltern aufgestanden und das FrĂŒhstĂŒck vorbereitet war.

Neben dem Stuhl lag seine Katze und doeste friedlich vor sich hin. Hendrik griff zu Papier, Tabak und Filter und begann, sich eine Zigarette zu drehen. Der Geschmack des Kaffees vermischte sich mit dem des Tabaks und er inhalierte den Rauch tief ein. Danach blies Hendrik diesen langsam wie Nebelschwaden wieder aus. Schließlich drĂŒckte er die Zigarette im Aschenbecher aus.

Aber die Leuchtziffern seines Nachttischweckers standen auf 4.30. Bis auf das leise Atem seiner Katze am Bettende war kein GerĂ€usch zu hören. Hendrik war aber dennoch sofort hellwach. Etwas schien nicht zu stimmen. Leise stand er auf und schlich bis zum Fenster. Noch immer möglichst leise ging Hendrik die Treppe herunter und sah sich in der KĂŒche um. Erneut nichts. Dennoch ging Hendrik zur Arbeitsplatte und zog dort ein großes KĂŒchenmesser aus dem Holzblock.

Plötzlich hörte Hendrik das leise Klacken der EingangstĂŒr. Mit erhobenem Messer öffnete er die EingangstĂŒr und schaute in die schwarze Nacht, die Sterne waren verschwunden und der Mond nur als fahle Aura zu sehen.

Vor Hendrik lag nun auf dem KĂŒchentisch der Beutel mit dem Tabak sowie den gedrehten Zigaretten. Ferner daneben griffbereit das KĂŒchenmesser. Und da war noch etwas Neues, Unbekanntes: Angst.

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Lesemonat

Mein Lesemonat Juli 2021

Die Mitternachtsbibliothek von Matt Haig 320 Seiten Zu lesen begonnen am 3. Juli, beendet am 6. Juli 2021.

Das Kind in mir will achtsam morden von Karsten Dusse 480 Seiten Zu lesen begonnen am 7. Juli 2021, beendet am 29. Juli 2021.

Professioneller Leser

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Cover Monday 2021

Cover Monday Bestseller Autor Sebastian Fitzek und Top-KĂŒnstler*innen veröffentlichen „Playlist“ eine einzigartige Verbindung aus Musik und Text

Sebastian Fitzek, seit fĂŒnf Jahren in Folge der erfolgreichste Autor Deutschlands, geht mit seinen BĂŒchern immer wieder ungewöhnliche Wege. So auch mit seinem neuen Thriller „Playlist“, der am 27. Oktober 2021 erscheint.

Copyright Maximilian Bayer

Der Roman wird durch eine eigene Playlist getragen, auf der sich 15 exklusive und noch unveröffentlichte Songs von hochkarĂ€tigen und namhaften MusikkĂŒnstler*innen befinden. Den Anfang macht dabei niemand anderes als der King of Rap: Kool Savas!

Copyright Maximilian Bayer

Die 15-jaehrige Feline Jagow verschwindet auf ihrem Weg zur Schule spurlos. Von ihrer Mutter beauftragt, stĂ¶ĂŸt Alexander Zorbach auf einen Musikdienst im Internet ĂŒber den das MĂ€dchen seine Lieblinge hörte. Das Erstaunliche: Die Playlist wurde nach Felines Verschwinden geĂ€ndert. Was heißt das? Sendet Feline mit der neuen Songauswahl einen versteckten Hinweis, wohin sie verschleppt wurde und wie sie gerettet werden kann?

Die Playlist zu „Playlist“, 15 Songs entscheiden ĂŒber Leben oder Tod…

„Playlist“ lĂ€sst Fiktion und RealitĂ€t verschmelzen, ebenso wie Story und Musik. Die Leser*innen werden zu Hörer*innen, die Hörer*innen zu Leser*innen und damit Teil des Thrills. Die Songs der KĂŒnstler*innen werden dabei direkt von Sebastian Fitzeks Rahmenhandlung beeinflusst und haben im Umkehrschluss Einfluss auf die Story. All das macht „Playlist“ zu einem noch nie dagewesenen Projekt, das Musik und Text auf völlig neue Weise zusammenbringt.

„Im Zentrum des Psychothrillers steht die Urangst des Menschen, nicht mehr zwischen Wahn und Wirklichkeit unterscheiden zu können: Wie viel von dem, was wir im Leben sinnlich wahrnehmen ist real, wie viel davon Einbildung? Der Real-Fiktion-Thriller macht diese Frage so erlebbar wie nie zuvor“, sagt Fitzek.

Der neue große Thriller des Bestsellerautors bringt das Böse zum Klingen – und ist ausserdem ein Wiedersehen mit Alina Gregoriev und Alexander Zorbach aus den Augen-Thrillern „AugenjĂ€ger“ und Augensammler“.

„Man sagt mir ja eine gewisse Phantasie nach, aber das dieses Projekt am Ende so fantastische Ausmaße annehmen wĂŒrde, hĂ€tte ich mir selbst in meinen kĂŒhnsten TrĂ€umen nicht vorstellen können. 15 Stars der nationalen und internationalen Musikszene haben den SchlĂŒsselinhalt meines neuen Psychothrillers real und „Playlist“ damit zu meinem bislang aussergewöhnlichsten Buchprojekt werden lassen.“ Sebastian Fitzek

Die Kooperationspartner von Sebastian Fitzek sind:

Sebastian Fitzek/Droemer Knaur/Sony Music Entertainment/MOKOH Music/Raschke Entertainment/Rabow PR/AVA International/Argon/Audible

Bibliographische Angaben:

Gebunden mit Schutzumschlag/400 Seiten/ISBN:978-3-426-28156-7/22,99 € eBook: ISBN:978-3-426-43984-5/14,99 €

Erscheinungstermin: 27. Oktober 2021

Auch als Hörbuch bei Argon und Audible ab 27. Oktober erhÀltlich.

Die Playlist zu „Playlist“ erscheint am 22. Oktober als Album und Premium Edition, Download und Stream. Zudem ab 26. November auch auf Vinyl und als Hörspiel.

Pressemitteilung 30. Juli 2021 Verlagsgruppe Droemer Knaur (unbezahlte Kooperation)

Presse-Kontakt Patricia Kessler Teamleitung Presse Knaur Bellestrik HC/TB
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Writing Friday

Writing Friday #Sommermenue

Schreibthemen Juli 2021
Vorspeise Tarte a la Tomate aus dem Buch Die Toten von Carcassonne von Jules Besson

Zutaten:

  • Fertigteig (BlĂ€tterteig oder salziger MĂŒrbeteig)
  • Gruyere rape oder ein weicher ZiegenkĂ€se
  • 3 große fleischige Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Thymian
  • Petersilie

Zubereitung:

  • Wir wĂ€hlen eine große fleischige Sorte Tomaten, schneiden mehrere dĂŒnne Scheiben davon ab, salzen, lassen sie eine Weile stehen und giessen die FlĂŒssigkeit ab.
  • Anschließend einen Fertigteig, BlĂ€tter- oder salzigen MĂŒrbeteig ausrollen, in eine (Quiche) Form geben und dĂŒnn mit Senf bepinseln.
  • Eine Zwiebel und eine Knoblauchzehe sehr fein schneiden, wĂŒrfeln, gemischte KrĂ€uter wie Thymian und Petersilie hacken, alles auf den Teigboden geben.
  • Danach zuerst mit dem KĂ€se und dann mit den Tomatenscheiben belegen. Zwischen die Tomaten noch etwas KĂ€se geben.
  • Im Backofen bei 210 Grad ca. 25 Minuten backen und mit frischem Basilikum bestreut servieren.
  • Hierzu passt auch ein frischer grĂŒner Salat.
Hauptgericht Liesthaler KÀsewÀhe aus dem Buch Chienbaese von Ina Haller

Teig:

  • 200 ml Milch
  • 1 Esslöffel Mehl
  • 100 g Naturjoghurt
  • 100 g Zwiebeln
  • 200 g geriebener Emmentaler
  • Pfeffer
  • Salz
  • Muskatnuss

Zubereitung:

  • FĂŒr den Teig die Butter in kleine StĂŒcke schneiden und mit dem Mehl und Salz zu einer kruemeligen Masse vermischen.
  • Das Wasser hinzufĂŒgen und alles zu einem weichen Teig verarbeiten (nicht kneten)
  • Fuer den Belag die Milch mit dem Mehl vermischen und unter RĂŒhren in einem Topf aufkochen lassen.
  • Den Joghurt hinzufĂŒgen. Die Zwiebeln in kleine Streifen schneiden und mit dem KĂ€se und der Joghurt-Milch-Masse vermischen.
  • Mit Pfeffer, Salz und Muskatnuss wĂŒrzen.
  • Die Backform mit Backpapier auslegen. Den Teig auswallen und in die Form geben.
  • Den Teigboden mit der Gabel einstechen
  • und die KĂ€semasse darauf verteilen.
  • Ca. 40 Minuten im auf 200 Grad vorgeheizten Backofen backen, bis sie goldbraun ist.
  • Die Waehe schmeckt am besten warm, kann aber auch kalt gegessen werden. Dazu passt Salat.
Dessert Pistazienwoelkchen aus dem Buch SpÀtsommerfreuden von Andrea Russo

Zutaten:

  • 4 Eiweiße (GrĂ¶ĂŸe L, etwa 140 Gramm)
  • 300 g gemahlene Mandeln (ohne Haut)
  • 150 g gemahlene Pistazien
  • 150 gehackte Pistazien
  • 250 g Zucker
  • 50 g Puderzucker
  • 1 gute Prise Salz

Zubereitung:

  • Eiweiß in einer SchĂŒssel mit einem Schneebesen kurz durchmixen (Nicht schaumig rĂŒhren, nur etwas Luft hineinschlagen.
  • Die Mandeln mit den Pistazien, dem Zucker und dem Salz vermischen.
  • und mit dem Eiweiß verrĂŒhren. Die Masse muss fest und klebrig sein.
  • Die Woelkchenmasse esslöffelweißer in den Puderzucker geben und darin wĂ€lzen. Auf ein Backblech mit Backpapier setzen.
  • Bei 160 Grad Umluft etwa 18 Minuten backen.
  • Die Woelkchen sind aussen knusprig, innen weich und sehr lecker.
Harry Potter Bowle

Zutaten:

  • 1 Flasche Ginger Ale
  • 1 Flasche Maracujasaft
  • 1 Flasche Blue Curacao
  • 1 Flasche Sekt
  • 1 Dose Pfirsiche mit Saft
  • 7 Kiwis

Zubereitung:

  • Kiwis schĂ€len und in Scheiben schneiden.
  • Pfirsiche in WĂŒrfel schneiden.
  • Die FrĂŒchte zusammen mit dem Saft der Pfirsiche in ein GefĂ€ĂŸ geben.
  • Kurz vor dem Servieren alle anderen Zutaten hinzufĂŒgen.

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52 Worte 52 Geschichten

Challenge 52 Worte 52 Geschichten #Nacht

Um Mitternacht hatte es angefangen zu schneien. Der Schnee fiel schon bald so dicht, das er die ganze Landschaft bedeckte. Vor dem Haus in weiter Ferne, zwei Fenster warfen einen geheimnisvollen Schein, aber aus dem Kamin stieg kein Rauch in den Himmel auf. Wolkenverhangen bahnte sich der Vollmond einen Weg und beleuchtete die geheimnisvolle Landschaft. Und nebelverhangen tauchten Gestalten wie aus lÀngst vergangenen Zeiten auf. Handelte es sich um einsame Wanderer, deren Seelen keine Ruhe fanden?

Eine mysteriöse Figur, einer Vogelscheuche mit Schlapphut nicht unÀhnlich, kÀmpfte vergeblich gegen den stetig fallenden Schnee an. Nun schneite es heftiger als zuvor, ein regelrechter Schneesturm. Auch der Schwarm der KrÀhen hatte seinen Kampf aufgegeben und alles war nicht zu unterscheiden vom Weiss des fallenden Schnees. Vergeblich stemmten sie sich gegen den orkanartigen Wind.

Der Schnee fiel weiterhin unaufhörlich. Sein warmer Mantel war schon bald schneebedeckt und die NĂ€sse drang durch seine gefĂŒtterten Lederstiefel. Es war leichter vorwĂ€rts zu kommen, als er geglaubt hatte. Der Schnee lag zwar sehr hoch, aber der Weg fĂŒhrte ihn immer weiter.

Bis zu dem Punkt, an dem er einen vergeblichen Kampf gegen den stetig fallenden Schnee fĂŒhrte. „Ich liebe Schnee“, sagte er zu sich selbst. Der Schnee schwebte nun nur noch in kleinen Flocken vom Himmel.

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Lesemonat

Wie steht ihr zu dem Thema (Auto-) Biographien

Quelle Pexels

Eine Autobiographie ist die Beschreibung der eigenen Lebensgeschichte oder von Abschnitten derselben aus der Retroperspektive (im Gegensatz etwa zum Tagebuch). Das Besondere dieser literarischen Form besteht zwischen Autor und Protoganisten. (Quelle Wikipedia)

Eine Biographie ist die Beschreibung des Lebens einer Person. Biographien können mĂŒndlich oder schriftlich die Lebensgeschichte eines Menschen nachzeichnen. Ein Sonderfall ist die vom Betreffenden selbst verfasste Autobiographie, eventuell mit UnterstĂŒtzung eines Ghostwriters (Quelle Wikipedia)

Biographien haben fĂŒr mich ihren Reiz, wenn diese von oder ĂŒber eine (historische) Person geschrieben wurde. Meistens wĂ€hle ich dabei Personen aus, die mich wirklich interessieren.

Wenn mich die Person und/oder das Thema der Biographie interessiert, greife ich in der Regel danach. Viel fĂ€llt und steht fĂŒr mich mit der Umsetzung der Biographien. Wenn dieses Werk individuell gefĂ€rbt ist, ist es genau das, was ich als Leserin erfahren möchte.

Bei Biographien ist der ErzÀhlstil sehr wichtig, damit man gerade bei historischen Personen der Geschichte oder dem Leben der jeweiligen Person folgen möchte. Es sollte schon relativ sachlich und auch historisch korrekt sein, aber ebenfalls nicht langweilen. Unterhaltsame Anekdoten und die besondere Charakterisierung der Persönlichkeit runden das Ganze ab. Emotionen sollten gezeigt werden, Wahrheiten, Fehler und Schwierigkeiten der Person in ihrem Leben ehrlich dargestellt werden.

Wenn ein Autor ĂŒber eine Person so schreiben kann, obwohl sie diese noch nie getroffen oder die Möglichkeit hatten, diese kennenzulernen, dies in realistischer Weise vermag, kann man die Biographie als gelungen bezeichnen.

(Auto)Biographien, die ich gelesen habe: (nicht in chronologischer Reihenfolge)

  • Elisabeth Kaiserin wider Willen von Brigitte Hamann Biographie ĂŒber Elisabeth „Sisi“
  • Rudolf, Kronprinz und Rebell von Brigitte Hamann Biographie ĂŒber Elisabeths Sohn
  • Anne Frank Tagebuch von Anne Frank (Autobiographie)
  • Robert Enke Ein allzu kurzes Leben von Ronald Reng
  • Campino, SĂ€nger der toten Hosen Hope Street Wie ich beinahe einmal deutscher Meister wurde
  • Nicole Staudinger Von jetzt auf GlĂŒck
  • Samuel Koch Zwei Leben
  • Samuel Koch Rolle vorwĂ€rts
  • Anna Wimschneider (Herbstmilch)
  • Luigi Lucheni Ich bereue nichts Aufzeichnungen des Sisis-Moerders
  • Marie Valerie Das Tagebuch der Lieblingstochter von Kaiserin Elisabeth

Liest du gerne (Auto) Biographien? Wenn ja, von welchen Personen hast du schon Biographien gelesen?

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5 am Freitag

5 am Freitag #142 Legende

Es ist wieder Zeit fĂŒr…5 am Freitag #142 Legende

VorschlÀge zur Umsetzung des Mottos:

  • *Biografien einer (menschlichen) Legende
  • *Legende im Titel
  • *Ein-e Legende/Sage/MĂ€rchen wird in einem Roman neu interpretiert.

1. Peter Pan Albtraum in Nimmerland von Christina Henry

Captain Hook erzĂ€hlt seine Geschichte…

Du glaubst, meine Geschichte zu kennen… NatĂŒrlich, jeder kennt meine Geschichte, sie wird wieder und wieder erzĂ€hlt. Aber sie entspricht nicht der Wahrheit. Denn Peter Pan lĂŒgt. Peter wird euch erzĂ€hlen, dass ich der Bösewicht in seiner Geschichte bin, dass ich ihm Unrecht getan habe,dass ich niemals sein Freund war. Aber wie ich schon sagte, Peter lĂŒgt. Dies ist, was wirklich geschehen ist: Ich bin Peter Pan auf seine Insel gefolgt, weil er mir ewige Kindheit und unendlichen Spaß versprochen hat. Ich war sein erster und bester Freund auf der ganzen Welt und seine rechte Hand. Aber Peters VerstĂ€ndnis von Spaß ist genauso gefĂ€hrlich wie ein Piratensaebel, und als ich das erkannte, wurde Nimmerland fĂŒr mich zum Alptraum.

2. Es war einmal in Hollywood von Quentin Tarantino

Der Film „Once upon a Time in Hollywood“ mit Leonardo DiCaprio und Brad Pitt in den Hauptrollen, war fĂŒr zehn Oscars nominiert. In seinem DebĂŒtroman „Es war einmal in Hollywood“ transformiert Quentin Tarantino die Geschichte um den Schauspieler Rock Dalton und sein Stuntdouble Cliff Booth in einen Abenteuerroman, der Seines Gleichen sucht.

3. Queen Elisabeth und die königliche Familie

Zur Feier des 95. Geburtstag von Queen Elisabeth II. zollt dieser Bildband der britischen Königin Tribut. Über 400 Abbildungen und Portraits prĂ€sentieren das aussergewöhnliche Leben von Queen Elisabeth und der britischen Königsfamilie.

4. Hape Kerkeling Pfoten vom Tisch

Seit seiner Kindheit ist Hape Kerkeling katzenverrueckt. Hape hat mehr als sein halbes Leben mit Katzen verbracht. Eine hinreißende und sehr persönliche LiebeserklĂ€rung an Katzen.

5. Gewitter im Kopf von Jan Zimmermann und Tom Lehmann

Jetzt das Buch des erfolgreichen YouTube Duos

Jan und Tim sind beste Freunde. Wie Jan und Tim sich kennenlernten, wie und warum ihr YouTube Kanal entstanden ist, wie ihr Alltag mit der Krankheit Tourette aussieht, und welche Schatten dieser Erfolg mit sich bringt, verrÀt dieses Buch.

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Lesemonat

Interview mit Bernd Schwarze, Autor von Mein Wille geschehe

Copyright Droemer Knaur Verlag
Rezension Mein Wille geschehe von Bernd Schwarze

Bernd Schwarze wurde 1961 in LĂŒbeck geboren. Der promovierte evangelische Theologe arbeitet seit ĂŒber zwanzig Jahren als Pastor in der St. Petri Kirche zu LĂŒbeck. FĂŒr sein ausserordentliches Engagement in der Wissensvermittlung kuerte ihn die UniversitĂ€t zu LĂŒbeck zum EhrenbĂŒrger. Als Dozent unterrichtet er Theologie an der Musikhochschule LĂŒbeck, und er veranstaltet Ringvorlesungen gemeinsam mit allen Hochschulen der Hansestadt. Die Idee zu diesem Kirchen-Krimi hat Pastor Bernd Schwarze zusammen mit Sebastian Fitzek entwickelt, mit dem er seit einer Lesung in seiner Kirche befreundet ist.

1.    Wie lange hat die Geschichte zu Mein Wille geschehe in ihnen geschlummert?

Schon viele Jahre, wenn auch anfangs nicht so konkret. Aber wenn man Tag fĂŒr Tag mit so einzigartigen KirchenrĂ€umen umgeht, wie wir sie in LĂŒbeck haben, dann regt sich da etwas. Denn diese gotischen Kirchen muten irgendwie erhaben an, aber auch ein bisschen spooky. Vor allem, wenn man auch alle Gewölbe und Nebengelasse kennt oder mal eine ganze Nacht allein in so einem Raum verbringt. Irgendwann musste da einmal eine schlimme Geschichte passieren.

2.    Wer oder was hat Sie zum Schreiben bewogen?

Geschrieben habe ich immer schon gern: Songtexte, Gedichte, Weihnachtsgeschichten, philosophische Essays. Die Frage, wer mich zum Krimi-Schrieben bewogen hat, kann ich klar beantworten: Sebastian Fitzek, mit dem ich seit vielen Jahren befreundet bin. Eigentlich wollte ich ihm die Idee schmackhaft machen, mal einen Kirchenthriller zu schreiben. Dann haben wir gemeinsam ein bisschen an einer Story herumgesponnen. Am Ende sagte er: „Das Buch schreibst Du.“ Aber er hat mich nicht damit allein gelassen, sondern ich durfte ihn immer ansprechen, wenn ich mal nicht weiter wusste.

3.    Haben Sie viele Autorenfreunde?

Nein. Allerdings habe ich ganz viele große Autoren persönlich kennenlernen dĂŒrfen, denn in meiner Kulturkirche St. Petri zu LĂŒbeck finden oft Lesungen statt. Ich habe mit GrĂ¶ĂŸen wie GĂŒnter Grass, Lars Gustafsson, Walter Jens oder Eva Menasse zusammenarbeiten dĂŒrfen. Als besonders inspirierend habe ich GesprĂ€che mit Robert Gernhardt, Raoul Schrott und dem jungen Philosophen Markus Gabriel empfunden.

4.    Wie steht ihre Familie zum Schreiben?

Meine Frau hat da einiges ertragen mĂŒssen, vor allem weil ich immer nur im Urlaub Zeit fĂŒr meinen Roman gefunden habe. Aber sie hat mich großartig unterstĂŒtzt, immer wieder neue Passagen kritisch gelesen und mir wichtige Tipps gegeben. Und unser Sohn und seine Freundin haben dem Erscheinen des Buchs richtig entgegen gefiebert. Als der Paketbote den Karton mit den ersten Exemplaren brachte, hat meine Familie gekreischt vor VergnĂŒgen.

5.    Schreiben Sie lieber gemeinsam oder alleine?

Ich halte es fĂŒr einen Mythos, dass es wirklich möglich sei, gemeinsam zu schreiben. Die meisten Autorenpaare schaffen das nur mit einer strengen Arbeitsteilung. Zum Beispiel treibt die eine die Handlung voran, wĂ€hrend sich der andere um das Innenleben der Hauptfiguren kĂŒmmert. Schreiben ist in den allermeisten FĂ€llen – selbst wenn man nur durch eine TĂŒr von den Lieben getrennt ist – eine recht einsame TĂ€tigkeit.

6.    Wie wĂŒrden sie ihr aktuelles Buch beschreiben?

Darf ich mit meiner Antwort Ihre Leser ein bisschen herausfordern? Dann sage ich: „Mein Wille geschehe“ ist eine dekonstruktivistische Passionsgeschichte. Nicht erschrecken, bitte! Ich erklĂ€re das. Meine Story, in der ein evangelischer Geistlicher auf Abwege gerĂ€t und zu einem Mörder wird, der auch noch von seiner Tat profitiert, funktioniert tatsĂ€chlich ein wenig wie eine biblische ErzĂ€hlung. Und sie spielt in der Passionszeit, in den zwei Wochen vor dem Osterfest. Und ich „dekonstruiere“ die biblischen Motive von Schuld und Leid und Tod, indem ich sie verkleide und verfremde und auf die unterschiedlichen Charaktere verteile. Wer möchte, kann den Roman ganz rasch wie ein StĂŒck Unterhaltungsliteratur verschlingen – und hat hoffentlich ein bisschen Spaß daran. Man kann aber auch tiefer einsteigen und eine recht tiefsinnige und nachdenkliche Geschichte darin entdecken.

Ich möchte mich recht herzlich bei Patricia Kessler (Pressereferentin Droemer Knaur Verlag) und Bernd Schwarze bedanken.